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20jahre


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Geschirr für Olympia – Heinz H. Engler Im Museum Biberach

Sein Name findet sich in vielen Überblickswerken zur Designgeschichte.museum biberach

Er ist untrennbar mit Hotelgeschirr und dem Geschirrsystem "B 1100" der Firma Gebr. Bauscher verbunden. 1972 liefert Bauscher das Kaffeegeschirr der Olympiade in München. Das weiße Porzellan mit den stapelbaren Teilen wurde das meistgekaufte Hotelgeschirr der Welt. Die Ausstellung präsentiert Porzellan- und Glasserien aus drei Jahrzehnten. Die Ausstellung läuft noch bis 4. März

 

www.biberach-riss.de

 
„Steine & Zeichnungen“ Ausstellung von Raimer Jochims

28. Januar bis 11. März, Maria-Thann 35/Hergatz, Galerie Wilmsen

Raimer Jochims hatte bisher über 150 Einzelausstellungen im In- und Ausland; außerdem Vorträge und Vorlesungsreihen zu kunsttheoretischen Aspekten der "Identitätserfahrung". Jochims sagt, dass sich diese Identitätserfahrung in allen Kulturen der Erde finden lässt und sich über die Sinne des Menschen manifestiert. Mit Seiner Ausstellung Steine und Zeichnungen in der Galerie Wilmsen in Maria-Thann zeigt er das Herauslösen und Klären der Form im Stein. Diese ist bereits durch die Naturgeschichte; Erkalten, Brechen, Reiben, Aufprall und Sprengen vorbereitet. Die Farbe wird nicht vom Künstler bestimmt sondern wird von ihm freigelegt. Er bearbeitet die dreidimensionale Form und erzielt so eine schwingende, farbige Oberfläche im Licht. Das Objekt Stein ist für Raimer Jochim beseelt und lebendig.

 
Marc Chagall – Magie des Lichts

Die neue Ausstellung in Lindau ab 1. April


Von Pablo Picasso zu Marc Chagall: Auf Meisterzeichner folgt Maler-Poet. Nachdem die Ausstellungssaison 2011 für das Stadtmuseum Lindau ganz im Zeichen Pablo Picassos stand, werden auf der Insel auch im Jahr 2012 von April bis August wieder Arbeiten eines großen Künstlers der Klassischen Moderne zu sehen sein: Auf den Meisterzeichner Picasso folgt dann der Maler-Poet Marc Chagall.
Die Stadt setzt damit ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem renommierten Kurator Prof. Roland Doschka fort. Für die Schau anlässlich des 130. Geburtstags von Pablo Picasso hatte Doschka 50 Original-Zeichnungen aus Privatsammlungen in ganz Europa zusammengestellt, die rund 50.000 Besucher ins Stadtmuseum lockten – ein neuer Publikumsrekord für das Haus, das seine Besucherzahlen damit gegenüber dem Vorjahr auf knapp das Fünffache steigern konnte.
An diesen Erfolg werden die Ausstellungsmacher nun mit „Marc Chagall – Die Magie des Lichts“ anknüpfen, wobei sich das Ausstellungsvorhaben einmal mehr mit einem runden Jubiläum trifft: Geboren im Jahr 1887 hätte Chagall 2012 seinen 125. Geburtstag feiern können. Die Ausstellung wird von den Erben Chagalls mit Leihgaben direkt aus dem Nachlass des Künstlers unterstützt und auch inhaltlich intensiv begleitet.

 
Barbara Michel-Jaegerhuber 90

Anläßlich ihres 90. Geburtstages veranstaltet der IBC

eine „Geburtstags-Ausstellung".

Aus einer weltoffenen, kosmopolitischen Künstlerfamilie

mit britischen und haitianischen Wurzeln stammend,

ist auch ihre künstlerische „Bandbreite" überraschend.

Was nicht verwunderlich ist, denn ihre Ausbildung bekam

sie von so berühmten Lehrern wie Karl Schmidt-Rottluff,

Johanna Becker vom Rat, Privatunterricht bei Prof. W.Conz

von der Akademie Karlsruhe. Sie studierte an der Privaten

Kunstschule Hamburg und an der Accademia di belle Arte

in Florenz. Studienaufenthalte in Europa, Afrika und

Amerika haben ihre Beobachtungsgabe und ihren Malstil

beeinflusst.

Bis ins hohe Alter immer noch neugierig und interessiert

am Zeitgeschehen, hat sie die vielen Techniken die sie

beherrscht dazu benutzt, ihre Eindrücke und Emotionen

malerisch auszudrücken.

Lange Zeit als Dozentin tätig, ist ihr Wissen und Können

auch heute noch von ihren Schülern gefragt.

Wenn wir uns vor Augen führen, welche politischen und

wirtschaftlichen Wechselfälle in diesen 90 Jahren Barbara

Michel-Jaegerhuber als freie Malerin und allein erziehende

Mutter bewältigen musste, können wir sie nur noch mehr

bewundern.

Es sind farbenfrohe, gekonnte und lebensbejahende Arbeiten,

die in dieser Ausstellung zu sehen (und zu erwerben) sind.

Die Künstlerin ist an den Samstagen der Ausstellungsdauer

(von 10 bis 13 Uhr) persönlich anwesend und wird in ihrer

typischen Art über ihre Bilder mit den interessierten

Besuchern plaudern.

 

Vernissage: Freitag, den 03. Februar 2012 um 19 Uhr

Öffnugszeiten: Die/Mi/Fr/ 14 – 18 Uhr. Samstag: 10 – 13 Uhr

 
Die Schwabenkinder und Ravensburg Dauerausstellung im Museum Humpis Quartier

Mit Eröffnung des neuen Ausstellungsbereichs im November steht das Museum ganz im Zeichen der Schwabenkinder. Die Schwabenkinder waren 8-14jährige Jungen und Mädchen, die alljährlich im Frühjahr aus den Alpenregionen nach Ravensburg kamen und auf dem zentralen Kindergesindemarkt in der Bachstraße als Hütekinder und Mägde an oberschwäbische Bauern vermittelt wurden. In drei "wundersamen Kammern" erfährt der Besucher vom beschwerlichen Weg der Kinder aus Vorarlberg, Graubünden und Tirol nach Ravensburg, erlebt die beklemmende Situation auf dem Schwabenkindermarkt des 19. Jahrhunderts und macht Bekanntschaft mit Ravensburger Kindheitserlebnissen. Mittels Hörspielen erhält der Besucher Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Kinder. Das Museum Humpis-Quartier ist dabei Teil des grenzüberschreitenden Interreg IV-Projekts "Die Schwabenkinder", das Ausstellungen in Museen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol sowie einen Wanderweg zum Thema Schwabenkinder plant.

Auch die bisherige Dauerausstellung "Ravensburger Lebenswelten" ist seit November um die Lebenswelt des Gastwirts Gottfried Rösch erweitert. Der Humpisstuben-Wirt und Bierbrauer repräsentiert das Zeitalter der Industrialisierung. In seinem im ersten Geschoss der Marktstraße 47 eröffneten Speiselokal trafen sich die Honoratioren der Stadt, sein Saal wurde zum Gründungs- und Vereinslokal des Turnvereins.