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65. Bregenzer Festspiele feierlich eröffnet |
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"mehr Herz für die Fremde und für eine Kunst, die die Xenophobie überwindet". Bundespräsident Heinz Fischer hat am Mittwoch in einem Festakt die 65. Bregenzer Festspiele eröffnet. Die von Intendant David Pountney gestaltete Eröffnungfeier, an der auch Vizekanzler Josef Pröll (V), weitere Regierungsmitglieder und Gäste aus dem benachbarten Ausland teilnahmen, wurde von Musik von Weinberg dominiert. In Deutschland lebende Autoren mit internationalen Wurzeln - Wladimir Kaminer, Asfa- Wossen Asserate, Helge Timmerberg, Ilija Trojanow und Galsan Tschinag - beteiligten sich als Videobotschafter zum Thema "In der Fremde" an dem Festakt. Festspiel-Intendant David Pountney bot in der von ihm gestalteten Eröffnung ein kurzweiliges Programm, das sich auch Vizekanzler Josef Pröll (V), weitere Regierungsmitglieder und Gäste aus dem benachbarten Ausland nicht entgehen ließen.
Es dominierte Musik von Weinberg. Viel Applaus erhielten "Aida" Maria Jose Siri für "Oh Patria Mia" und Svetlana Doneva für die Arie der Martha aus "Die Passagierin", begleitet vom Bregenzer Hausorchester, den Wiener Symphonikern. Der äthiopische Autor Asfa-Wossen Asserate plädierte für eine andere Politik Europas gegenüber Afrika. "Wenn wir in Europa wollen, dass weniger Menschen kommen, müssen wir alles dafür tun, dass Menschen in Afrika in menschenwürdigen Umständen leben können", so Asserate. Der deutsch-russische Künstler Wladimir Kaminer erklärte das Fremd-sein zu einem "normalen Zustand". "Wir sind nur zu Gast hier, aber wir tun oft so, als würde die Erde nur uns gehören", sagte Kaminer. Die Bregenzer Festspiele: AIDA auf der Seebühne wird noch bis 22. August aufgeführt, viele große Sonderveranstaltungen finden in dieser Zeit in Bregenz und Umgebung statt. www.bregenzerfestspiele.de |