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9. April, Lindau, Club Vaudeville: Sido - „Hey Du!" |
Diesmal werden keine Leute angespuckt. Sido versucht „sowas wie‘n Neubeginn". Ganz ohne den Maskenmann. Enttäuschte Fans der Anfangstage wetzen die Messer und beklagen den Tod des „SuperIntelligenten DrogenOpfers". „Das ist nicht mehr Sido", heult es. Nicht mehr Sido also? Blödsinn. „Aggro Berlin" bietet mehr Sido als je zuvor. Denn Sido erzählt eine authentische Geschichte, die ihm bestens vertraut ist: seine eigene.
„Hey Du!" berichtet aus unsteten Kindertagen, in einer Offenheit, die überrumpelt, mit einer Ehrlichkeit, die entwaffnet. Und dieser Sido hat mehr zu bieten, als man ihm zugestehen wollte: Nicht bloß die Rap-Schublade gilt es hier aufziehen, sondern die Türen eines Künstlerateliers.
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